KinderSpaßTag

Am 22. September 2018 findet ihr den LC Freising von 10–18 Uhr in der Altstadt mit einem Standl. Junge Nachwuchs-Athleten können ihr Geschick testen.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

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König-Ludwig-Lauf-Cup 2018

Emilia Anneser vom LC Freising  hat den König-Ludwig-Cup 2018 in der Klasse WU12 gewonnen.

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In Jetzendorf (1500 Meter), Vierkirchen (1800 Meter), Hilgertshausen (1400 Meter) und Indersdorf (1200 Meter) gewann sie zweimal Gold und zweimal Silber. Nur sechs Mädchen schafften es, seit April alle vier Straßenrennen zu bestreiten, von denen drei in die Pokalwertung eingingen. Mit vier Punkten lag Emilia neun Punkte vor der Zweiten, Hannah Herzog. HW

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Heimstädt gewinnt Deutschen Meistertitel M45

Dieter Heimstädt hat sich bei den Senioren-Mehrkampfmeisterschaften am 14.07.18 in Zella-Mehlis den Titel im Fünfkampf in der Altersklasse M45 gesichert – in einem bis zum Ende spannenden Wettkampf, den sich der Freisinger mit seinen 19 Mitstreitern lieferte.

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Schon im ersten Wettbewerb, dem Weitsprung, ging alles gut. Mit 5,57 Metern sicherte sich Heimstädt Rang drei, sein konsequentes Anlauftraining hatte sich ausgezahlt.  44,28 Meter mit dem Speer hielten ihn auf Tuchfühlung mit den wichtigsten Konkurrenten. So konnte es weitergehen. Für die 200 Meter hatte sich Heimstädt mit der Läufergruppe von Francisco Munoz in Form gebracht. Und siehe da, seine 25,58 Sekunden bei Gegenwind waren Tagesbestzeit und plötzlich lag er auf Rang zwei. Diesen Platz verteidigte der LAG-Athlet im Diskuswerfen mit 30,73 Metern.

Vor den 1500 Metern lag Heimstädt zwei Punkte hinter einem Athleten, der normalerweise nicht unter sechs Minuten kam. Vorjahressieger Ludwig Döring (Sömmerda) und Vizemeister Guido Frank (Kassel) waren da schon  andere Kaliber. Auf Frank hatte Heimstädt nur neun Punkte  Vorsprung, auf Döring waren es 26 Zähler. Mit seiner großen, jahrelangen Erfahrung war die Taktik des Freisingers klar: keiner der Beiden durfte im Ziel vor ihm sein.

Als ein "ungefährlicher" Konkurrent enteilte und keiner der ernsthaften Gegner Anstalten machte, sich dranzuhängen, blieb Heimstädt ganz gelassen. Um kein Risiko einzugehen, packte er in der Schlussphase des Rennens urplötzlich seinen gefürchteten Endspurt aus und nahm Frank und Döring noch drei Sekunden ab.

Mit guten 3258 Punkten wurde der Freisinger Deutscher Meister 2018 vor Guido Frank mit 3228 Punkten und Ludwig Döring mit 3216 Punkten. HW

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Schüler-Kreismeisterschaften U16, U14 und U12

Der TSV Neufahrn hatte am 14.07.18 wieder einmal die  Schüler-Einzelmeisterschaften des Kreises Oberbayern Nord übernommen und ließ trotz tropischer Hitze die Meisterschaften zu einem Fest werden.

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Von sechs möglichen Staffelmeistern  stellte die LAG Mittlere Isar allein fünf. Dabei konnten die U16-Quartette wegen der gleichzeitig stattfindenden Bayerischen Meisterschaften nicht in Toppbesetzung antreten.

Die männliche U16 lief mit Finn Lebetzki – Konstanin Heck – Sebastian Stürzer – Sebastian Rola. Die 4x100-Meter-Zeit der Neufahrner: 56,71 Sekunden. Konstantin Heck wurde U 14-Dritter über 800 Meter.
Eine feine Leistung gelang Cedrik Engel (M 15) als 800-Meter-Meister in 2:27,94 Minuten.

Die Klasse U14 begann ihrerseits mit der 4x75-Meter-Staffel. Julian Herzog – Leo Huthansel – Jacob Wiedenmann – Fabian Doberenz schafften als Sieger 43,79 Sekunden.
Überragender Einzelsieger war Korbinian Ziegltrum (M13), der das Kugelstoßen mit 11,71 Metern gewann.
Sebastian Rola und Sebastian Stürzer machten ihre Einzelstarts bei den Dreizehnjährigen. Sie holten Gold und Silber über 800 Meter sowie Silber und Bronze über 75 Meter und im Weitsprung.
Stürzer gewann den Hochsprung mit 1,28 Metern.

Für Fabian Doberenz (M12) gab es Silber über 75 Meter (10,72 Sekunden), über 800 Meter (2:43,54 Minuten) und im Weitsprung (4,32 Meter).

Levi Rappel erreichte mit neuer Bestleistung von 1,32 Metern Silber im Hochsprung und Bronze im Kugelstoßen (5,98 Meter).

Staffelsieger Jacob Wiedenmann gewann sein zweites Gold mit der Kugel mit über zwei Metern Vorsprung: 8,39 Meter wurden für seinen weitesten Stoß gemessen.

Bei den Buben MU12 holte die Neufahrner 4x50-Meter-Staffel Gabriel Doberenz – Constantin Kraus – Markos Gesoulis – Tobias Scherrer in 32,52 Sekunden die Bronzemedaille. Schnellster Einzelläufer des Teams war Gabriel Doberenz (M10) mit 11,21 Sekunden. Einzelbronze gelang Constantin Kraus mit dem Schlagball. 32,00 Meter waren seine Weite.

Die LAG-Sprintstaffel der Weiblichen Jugend U16 trat an in der Besetzung Laetitia Saalmüller – Janne Jäger – Sophie Helfer – Lena Marie Vogl, alle Neufahrn. Die Mädchen liefen als Siegerinnen 56,10 Sekunden und kamen in dem gemischten Rennen sogar vor den Bubensiegern ins Ziel!

Janne Jäger (W15) konnte in ihrer Altersklasse auch im Einzel gefallen mit Silber über 100 Meter (14,33 Sekunden) und Bronze im Hochsprung (1,36 Meter). Gold holte Melanie Sauerstein mit der Kugel: 6,96 Meter.

In der Klasse W14 erkämpfte sich Lisa Schmidhuber einen unerwarteten Kreismeistertitel über 800 Meter. Im Ziel hatte sie mit 2:47,91 Minuten vier Sekunden Vorsprung gegenüber der Zweiten!
Lena Marie Vogl sprang 4,22 Meter weit und fügte damit dem Staffelgold noch Einzelsilber hinzu.

Auch in der Klasse WU14 begann der Tag mit den Staffelläufen. Larissa Kirchmeier – Lina Bachmann – Noemie Bourdart – Emma Pflüger hieß die Aufstellung – dieses Mal ein Freisinger Quartett, das 2019 erneut in dieser Klasse starterechtigt sein wird. 42,47 Sekunden war die Siegerzeit, knapp 1,5 Sekunden Vorsprung vor den zweitplatzierten Röhrmooserinnen. Auf die Frage nach dem Rückstand der LAG-Jungen konnte Coach Sepp Huber nur schmunzeln: eine gute Sekunde ...

Bei den Dreizehnjährigen gab es dreimal Bronze für die LAG, zweimal durch Laetitia Saalmüller und einmal durch Amelie Pilkenroth. Laetitia sprintete die 75 Meter in guten 10,67 Sekunden und sprang 4,20 Meter weit. Amelie lief die 800 Meter in 3:00,23 Minuten.

In den sehr stark besetzten Einzelsprints der 12-Jährigen wurde schnell klar, woher die gute LAG-Staffelzeit kam. Lina Bachmann lief 10,81 Sekunden (4.), Emma Pflüger 10,82 Sekunden (5.) und Larissa Kirchmeier 11,14 Sekunden (8.). Noemie Bourdart (11.) schaffte die 50 Meter in 7,96 Sekunden.

Emma Pflüger gewann Bronze im Hochsprung (1,24 Meter),  Lina Bachmann im Weitsprung (4,05 Meter). Emma Pflüger (3,97 Meter) und Verena Arndt (3,96 Meter) waren knapp an den Medaillen dran.

Eine Galavorstellung boten in Neufahrn die elfjährigen Sprinterinnen und Mehrkämpferinnen. Zum Auftakt rannten Julia Gebhardt – Lisa Hannus – Johanna Billmeir – Lana Pavic 29,70 Sekunden über 4x50 Meter. Diese Zeit war lange ein Traum gewesen, der nun im Neufahrner Glutofen in Erfüllung ging. Gaby Hagl in Kitzingen blieb die Spucke weg, als sie am Handy diese Nachricht erreichte.

16 Mädchen traten anschließend zum Kampf um die Einzelmedaillen im Sprint an. Bereits im ersten Zeitlauf gelang Lana Pavic ein Klasserennen. Bei  7,53 Sekunden blieben die Uhren stehen: neue Bestzeit! Den Lauf zwei gewann Johnna Billmeir in 7,89 Sekunden und der dritte Lauf ging an Noemie Bourdart in 7,96 Sekunden. Die Gesamtwertung : 1. Lana, 4. Johanna, 6. Noemie, 7. Helena Franck (8,04 Sekunden), 9. Lisa Hannus (8,23 Sekunden).

Ein weiteres Einzelgold errang Lana mit neuer Bestleistung im  Weitsprung.  4,33 Meter – davon war sie selbst am meisten überrascht. Vier Vereinskameradinnen ließen sich von Lana mitreißen: Lisa Hannus sprang 4,11 Meter (4.), Johanna Billmeir kam auf 4,04 Meter (5.), Julia Gebhardt wurde Sechste (4,03 Meter) und Helena Francks 3,95 Meter bedeuteten Rang sieben unter 16 Teilnehmerinnen.

Jana Pavic und Johanna Billmeir rundeten die Medaillensammlung der LAG mit Silber und Bronze im Schlagballwuf ab. Jana erreichte 37,00 Meter, Johanna freute sich über 33,00 Meter. HW

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Bayerische Meisterschaften U23 | U16

Kitzingen war die Krönung eines schon jetzt sehr erfolgreichen Leichtathletikjahres für die Athletinnen und Athleten der LAG. Die Bayerischen Einzelmeisterschaften am 14.07.2018 der Klasse U23 und der Klasse U16 versprachen nach den beeindruckenden  Vorleistungen einiger LAG-Teilnehmer die Aussicht auf Edelmetall.

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Der junge Mittelstreckler Johannes Ehrhardt hatte nach einem sog. Seuchenjahr 2017 ein ausgetüfteltes Aufbauprogramm und viele Motivationshilfen seines immer optimistischen Trainers Francisco Munoz benötigt, um den Glauben an sich und seine Möglichkeiten nicht zu verlieren. Das Team Ehrhadt / Munoz zeigte bereits bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften in diesem Frühjahr eine außerordentliche Leistung: Johannes schaffte bei einem gut besetzten Rennen eine Bestzeit von 1:53,55 Minuten. Über 400 Meter lieferte der Neufahrner so ganz nebenbei gute 50,86 Sekunden ab.

In Kitzingen gelang ihm in diesem Jahr erneut eine sensationelle Zeit: 1:54,41 Minuten!

Aber Johannes hat einen ehernen Grundsatz: den gleichen Fehler nicht zweimal machen. Der Weg nach Kitzingen (rund zweieinhalb Stunden im Auto) ist anstrengend, aber wer wie Johannes cool bis ins Herz ist, der legt vor seinem Rennen die Füße hoch und entspannt sich  in einem kurzen Nickerchen. Inzwischen hatte Francisco das Teilnehmerfeld analysiert und eine überzeugende Ren taktik erstellt: mitlaufen und etwa 150 Meter vor dem  Ziel überfallartig Gas geben. Resultat: gelungen! 1:54,41 Minuten in  einem  Meisterschaftsrennen, da konnte Johannes nur stolz sein.  Und  vier Zehntel Vorsprung vor dem Zweiten, dem Höchstädter Thomas Schell, das war das Tüpferl auf dem " i ".

Maria Wall , die Senkrechtstarterin im Dreisprung, war nach Kitzingen als Zweite der Bayerischen U16-Rangliste gereist. Die Erste, die Straubingerin Amelie Griesbauer, lag nur 20 Zentimeter vor ihr. Wie selbstbewusst Maria in den Wettbewerb ging, das zeigte sie schon mit ihrem ersten Sprung auf eine neue Bestweite: 10,71 Meter.

Mit fünf von ihren sechs Sprüngen hätte sie an diesem Tag gewonnen. Ihr Bester wurde mit 10,86 Metern gemessen, 50 Zentimeter weiter  als ihr bisheriger Hausrekord. Amelie Griesbauer (10,57 Meter) und die Dritte, Luisa Matschi aus Pfarrkirchen (10,31 Meter) sprangen auf der tollen Anlage ebenfalls Bestweiten, aber Maria war von ihnen nicht zu schlagen. Die überglückliche Trainerin Gaby Hagl fand schnell heraus, dass sich ihr Schützling für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert hatte und obendrein die Norm für den Bayerischen Landeskader Dreisprung erfüllt hatte. Dass Maria nicht nur viel Gefühl für den Dreisprung hat, bewies sie über die 80 Meter Hürden. Im Vorlauf rannte sie trotz Gegenwind  eine neue Bestzeit (12,55 Sekunden), die sie aber im B-Endlauf nicht mehr steigern konnte. Beide Läufe fanden übrigens vor dem Dreisprungwettbewerb statt.

Gold Nummer drei ersprang sich die vierzehnjährige Jana Schüler im Hochsprung der Klasse W14. Wie Maria erzielte sie neuen Hausrekord (1,63 Meter), der sie gleichzeitig auf Platz eins der Bayerischen Bestenliste 2018 katapultierte. Ihr Trainer Franz Wandinger empfahl ihr, nach ihrem Siegessprung den Wettbewerb zu beenden, um ihr Sprungbein nicht zu überlasten. Auf den Plätzen zwei und drei landeten – mit jeweils 1,60 Metern – Lara Mößthaler aus Bad Aibling und Winora Hünnemeyr aus Katzwang. Auch Jana zeigte sich sehr vielseitig.  Sie schaffte ebenfalls den B-Endlauf über 80 Meter Hürden, in dem allerdings starker Gegenwind ihre Zeit auf 13,09 Sekunden drückte.

Leni Lipp (U23) hatte heuer schon viele schöne Rennen hingelegt und dabei einen neuen Hausrekord über 400 Meter Hürden aufgestellt, wo sie in Kitzingen Titelverteidigerin war. Aber schon beim Einlaufen merkte die Athletin, dass das irgendwie nicht ihr Tag war. Die 400 Meter flach ließen Leni und ihr Trainer Francisco Munoz aus, um sich voll auf  die Langhürden zu konzentrieren.  Der Coach riet ihr aber, nichts zu erzwingen. Das befolgte Leni und war in der Schlussphase des Laufs mit Silber zufrieden. Ihre Zeit: 66,32 Sekunden. Am kommenden Sonntag wird Leni die Schlussläuferin der LAG-Jugend-Staffel über 4x400 Meter bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg sein. HW

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Blockmehrkampf-Meisterschaften U16 Aichach

Nach  Abschluss der  Bayerischen Blockmehrkampf-Meisterschaften in Aichach am 9.7.18 wusste Maria Wall vom LC Freising nicht so recht, sollte sie sich über den guten achten Platz freuen oder über die wenigen fehlenden Punkte zur Bronzemedaille ärgern.

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Angereist mit dem Ziel, unter die besten zehn Nachwuchsmehrkämpferinnen Bayerns zu kommen, startete sie mit einer neuen Bestleistung von 1.49 m im Hochsprung. Es sollte ein doppelter 80 m Hürdenlauf (12,67 Sekunden) folgen. Der erste Versuch musste nach Ausfall der Zeitmessung innerhalb von 10 Minuten  wiederholt werden. Trotz dieses Handicaps belegte Maria im Zwischenklassement Platz 3.

 Es folgte der von ihr ungeliebte Speerwurf. Der erste von drei Versuchen war ungültig. Es folgte ein Sicherheitswurf, um überhaupt  im Wettbewerb zu bleiben, und im letzten Versuch eine neue persönliche Bestleistung von 21,66 m.

 Im direkten Vergleich mit  ihren Mitstreiterinnen verlor sie dabei aber über 100 Punkte und fand sich auf Platz 21 von 30 Starterinnen wieder. Mit 13,75 Sekunden über 100 Meter begann die Aufholjagd und sie  fand ihren Abschluss mit einem sehr guten Weitsprung (4,92 m). Ihre Gesamtpunktzahl von 2.505 Punkten im Sprint/Sprung war ein weiterer Hausrekord.

Erste Erfahrungen auf der Bayerischen Leichtathletikbühne sammelte die 14-jährige Lisa Schmidhuber,  die stolz war, sich überhaupt  für diese Meisterschaften zu qualifizieren und 2.005 Punkte im Block Lauf zu schaffen. Ihre Leistungen bei brütender Hitze: 100 m – 14,9 Sekunden, 80 m Hürden – 15,3 Sekunden, Weitsprung –  3,74 Meter, Ballwurf – 29,00 Meter und 8:25,48 Minuten im abschließenden 2000-Meter-Lauf. Sie wird im nächsten Jahr zusammen mit Jana Schüler das Team für den Blockmehrkampf der LAG Mittlere Isar anführen.

 Am Regelwerk des Bayerischen Leichtathletikverbandes scheiterte das LAG-Team der männlichen Jugend U16.  Fünf Sportler hatten sich um den Freisinger Moritz Sesselmann vermeintlich qualifiziert. Aber der 14-jährige Garchinger und Führende der oberbayerischen Bestenliste, Lorenzo  Monteagudo Cirac durfte als EU-Ausländer nicht starten, er war noch kein Jahr für einen bayerischen Verein aktiv. Ob es zum Bayerischen Meistertitel  gegen die LG Stadtwerke München gereicht hätte, bleibt offen, aber der Vizemeistertitel wäre ziemlich  sicher gewesen. So  musste sich Moritz mit einer neuen Mehrkampfbestleistung (2.231 Punkte) und einer neuen 2000-Meter-Bestzeit von 6:40,19 Minuten trösten.  JH

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Oberbayerische Meisterschaften in Freising

Starke Leistungen und viele Medaillen: Die jungen Athleten der LAG Mittlere Isar haben bei den oberbayerischen Meisterschaften groß aufgetrumpft. Die Titelkämpfe waren eine runde Sache – und das nicht nur für die Sportler.  

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Ein Bombenwetter, mehr als 400 begeisterte Teilnehmer, zahlreiche Zuschauer und zufriedene Organisatoren: Die oberbayerischen Meisterschaften der U20 und  U16, die am 16.6.18 in der Savoyer Au in Freising ausgetragen wurden, kamen einem Leichtathletikfest gleich. Der neuen Vorstandschat des LC Freising wurde bestens assistiert von ihren Vorgängern. Insgesamt pachten 70 Helfer mit an, um ein Riesenprogramm über die Bühne zu bringen. Aber weil die Domstädter tatkräftig von befreundeten auswärtigen Kampfrichterteams unterstützt wurden, konnte man die zehnstündige Großveranstaltung problemlos meistern. Ein Beispiel: auf der nagelneuen Stabhochsprung-Anlage sorgten die Erdinger Kollegen für eine gelungene Prämiere. Und dass der Erdinger U20-Springer Sebastian Wölckert mit 4,30 Metern eine der besten Leistungen des Tages schaffte, war natürlich das Tüpferl auf dem i. Gaby Hagl hatte die Erdinger Freunde nach Freising gelotst.

Zwei Altersgruppen trugen am Samstag ihre Einzelmeisterschaften aus: die U20 und die U16. In allen Gruppen gab es starke Leistungen und in den vielen Laufentscheidungen heisse Kämpfe um die Medaillen. In der Klasse U20 jubelte die LAG Mittlere Isar gleich zu Beginn der Wettkämpfe über Gold: Niklas Hintz dominierte die 110 Meter Hürden in 16,17 Sekunden. Starker Gegenwind (-1,5 Meter pro Sekunde) verhinderte jedoch eine Zeit unter 16 Sekunden. Trotzdem war damit ein starker Tag für die einheimischen Athleten eröffnet.

Thomas Huber, zu Schülerzeiten ein erfolgreicher Mehrkampfpartner von Hintz, wollte es wieder einmal mit der Kugel wissen. Schon beim Einstoßen sah er, dass seine Gegner nicht an seine Weiten herankamen. Und im eigentlichen Wettkampf legte er gleich zweimal 12,96 Meter auf, womit er die 6-Kilo-Kugel einen Dreiviertel-Meter weiter stieß als sein stärkster Konkurrent, der vorher Diskus-Meister geworden war.

Ludwig Westermeier lief derweil als 16-jähriger die 800 Meter bei den Großen mit und wurde Fünfter. Er freute sich über eine neue Bestzeit: 2:16,17 Minuten.

Richtig gut auf Medaillen-Kurs waren die U20-Mädls aus Francisco Munoz´ Trainingsgruppe. Allen voran Lena Lipp: Sie gewann die 400 Meter in 59,00 Sekunden und die 400 Meter Hürden in neuer Bestzeit von 64,12 Sekunden.

Auch ihre U23 Staffel-Kolleginnen waren am Start: Inken Siebert wurde über die Langhürden Vize-Meisterin mit einer Zeit von 69,13 Sekunden und Theresa Teschner gewann am Tag nach ihrem Abiturball Bronze über 400 Meter (60,78 Sekunden). Sophie Lauber belegte hier Rang 5 in 62,14 Sekunden. Und nach ihrem Rennen halfen alle Vier zusätzlich noch bei der Wettkampforganisation mit.

Auch bei den U16-Meisterschaften machten die LAG-Sportler ihren Eltern, Freunden und Trainern viel Freude. Einen kompletten Medaillen-Satz erkämpfte sich die erst 14-jährige Mehrkämpferin Jana Schüler: im Hochsprung stellte sie ihre Bestleistung von 1,60 Metern ein und ließ sich als überlegene Siegerin feiern. Mit neuen Bestleistungen im Weitsprung (4,87 Meter) und über die 80 Meter Hürden (12,90 Sekunden) landete sie auf Platz 2 respektive auf Platz 3. Ebenfalls Dritte wurde Carolin Kuntschner im Kugelstoßen: Sie steigerte sich um einen halben Meter auf 11,14 Meter – und konnte das selbst kaum glauben. Ihr Coach Ulli Lortz hatte ihr freilich einen erfolgreichen Tag vorhergesagt.

Blockwettkämpferin Maria Wall zeigte gute Mehrkampfergebnisse, die ihr allesamt eine Urkunde einbrachten: sie wurde Siebte im Hochsprung (1,45 Meter), Fünfte im Weitsprung (4,83 Meter) und Sechste über die Hürden (12,86 Sekunden).

Einmal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze steuerten die 14-und 15-jährigen Buben bei. Der Goldjunge war Lorenzo Cirac Monteagudo über die Hürden (13,29 Sekunden).

Eine völlig unerwartete Silbermedaille im Hochsprung wurde eine Beute des 14-jährigen Jakob Weller: er übersprang 1,50 Meter im ersten Versuch und ließ drei Konkurrenten hinter sich.

Ebenfalls erst 14 Jahre alt ist Jonas Buntschuh, mit neuer Bestzeit von 12,64 Sekunden gewann er als Nobody Bronze im 100-Meter-Sprint. Der jüngste im Team war der 13-jährige Attachinger Korbinian Ziegltrum: im ersten Wettkampf mit dem 1-Kilo-Diskus beeindruckte er mit einer Weite von 33,43 Metern – Bronze!

Neue Bestleistungen gelangen in der Klasse M15 Moritz Sesselmann über 800 Meter (2:15,95 Minuten) sowie Florian Wenske im Weitsprung (5,05Meter). Sie wurden mit Urkunden für die Plätze sieben und acht geehrt.

Die Meisterschaften waren eine runde Sache. Auch dank Susanne Pirkelmann, Birgit Tenbrink und ihrem Team, die die Besucher und Athleten kulinarisch verwöhnten.

 

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Block Freising

Lisa Schmidhuber ist fast sicher für die Bayer. Blockmeisterschaften qualifiziert.

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Beim Blockwettkampf am 21.04.2018 im heimischen Stadion Savoyer Au überraschte Lisa Schmidhuber (W 14) mit 15,23 sek im 100 m Sprint, 16,12 Sek über 80 m Hürden, guten 3,61 m im Weitsprung, im Kugelstossen schlugen 6,73 m zu Buche und 14,60 m im Diskuswurf bedeuteten 1.796 Punkte und damit die sog. B-Norm für die Bayer. Blockmeisterschaften in Aichach. Mit dieser Leistung darf sie vorher noch mit den Besten Oberbayerns in Oberschleißheim am 06.05. messen.

Vanessa Kirchmeier hat souverän den Block Wurf der W 15 gewonnen und damit problemlos die Norm für die Oberbayerischen erfüllte, die Qualifikation zur Bayer. Meisterschaft will sie bei nächster Gelegenheit einheimsen.

Melanie Sauerstein gestattete ihren Gegnerinnen über die 80 m Hürden einen kleinen Vorsprung. Mit guten bis sehr guten Leistungen in Sprint, Weitsprung und den Würfen (Kugel und Diskus) kämpfe sie sich noch auf Platz 3 vor.

Dass es bei einem Mehrkampf immer Höhen und Tiefen gibt musste auch Maria Wall im Block Sprint/Sprung erfahren. Beim Weitsprung sprang sie knapp einen halben Meter vor dem Brett weg und damit waren es "nur" 4,52 m, es folgte ein solider Hochsprung mit 1,40 m und anschließend 3 neue persönliche Bestleistungen. Den Speer schleuderte sie auf 21,00 m, für 80 m Hürden benötigte sie 13,41 sek und mit 13,60 sek im 100 m Sprint bedeuten gleichzeitig die Einzelqualifikation für die Bayer. Meisterschaften. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass die erzielten 2.368 Punkte den 3. Platz in Freising und auch in der aktuellen Obb. Bestenliste bedeuten.

Tobias Reisch als Zweiter in der M 13, Levi Rappel (3.) und Julian Herzog (5.) zeigten bei der Saisoneröffnung, dass sich das regelmäßige Training bei Helmut Weinzierl auszahlt. Lana Pavic gehört eigentlich noch zur Altersklasse W 11 überraschte aber ihre teils 3 Jahre älteren Gegnerinnen mit einem 3. Platz, insbesondere 3,65 m im Weitsprung und 27,00 m mit dem 200 g Ball brachten viele Punkte.

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Munich Indoor

Maria Wall und Moritz Sesselmann sind nach den Munich Indoor in der aktuellen Hallenbestenliste unter den 10 besten Bayerns.
Beim international besetzten Hallensportfest, den Munich Indoor, am 11.02.2018 gewann Maria Wall den Weitsprung der W 15 gegen namhafte Konkurenz aus Bayern, Österreich und Südtirol.

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Obwohl sie ihr persönliches Ziel im Weitsprung mit 5 m um 4 cm verfehlte, reichten 4,96 m zum Sieg und gleichzeitig zu Platz 9 in der Bayerischen Hallenbestenliste, zu Platz 3 fehlen gerade mal 24 cm. Im Hochsprung kostete sie eine kleine Unaufmerksamkeit trotz mit übersprungenen 1,40 m der gleichen Höhe wie die zweite den erhofften weiteren Podestplatz. Ein Fehlversuch mehr bei 1,35 sollte den Auschlag geben.

Moritz Sesselmann musste sich über 800 m zwar mit Platz 2 in 2:21,24 min begnügen und das obwohl er sich mit dieser Zeit derzeit auf Platz 10 in der Bestenliste wiederfindet. Beim Rennen in der Halle über 4 Runden musste er der mangelnden Erfahrung Tribut zollen, in der 3. Runde übersah er den kurzen Antritt des späteren Siegers und 3 m sind in den engen Hallenrunden kaum aufzuholen.

Isabel Daude konnte nach der Rückkehr aus dem Schüleraustausch in England und trotz des damit verbundenen Trainingsrückstands im Hochsprung mit 1,47 m und im Weitsprung mit 4,97 m überzeugen. Mit Platz 3 und Platz 7 war die im letzten Jahr erfolgsverwöhnte Athletin nicht ganz zufrieden.

Nicht unzufrieden war Melanie Sauerstein mit ihren Rundenzeiten nach überstandener Erkältung im 800 m Lauf. Lediglich in der 3. Runde konnte sie nicht an die beabsichtigten 45 sek für 200 m anknüpfen. Mit 3.16,23 min war es am Ende Platz 7.

Vanessa Kirchmeier meldete sich über 60 m mit 8,62 sek und Platz 12 von 40 Starterinnen in der Werner-von-Linde-Halle zurück.

Weitere Ergebnisse:
60 m: Isabel Daude 8,72 sec, Maria Wall 8,62 sec, Melanie Sauerstein 9,21 sec, Moritz Sesselmann 8,40 sec
Weitsprung: Melanie Sauerstein 3,78 m, Moritz Sesselmann 4,65 m, Vanessa Kirchmeier 3,93 m
Kugelstoß: Melanie Sauerstein 6,17 m

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